|
|
...
Sabine Bahnsens Inszenierung weiß geschickt die Ebenen der
Phantasie und der Realität in Beziehung zueinander zu setzen,
läßt Traum und Wirklichkeit oft fast miteinander verschmelzen,
um dann doch wieder klare Trennungen zwischen den beiden Welten
zu ziehen. Und während es ihr gelungen ist, die vier Hauptakteure
und Frau Braukmann in ein spannungsreiches Spiel zu integrieren,
in dem die Dominanz von Slupianek immer wieder ausbalanciert wird
von den anderen, sind die drei Nebenrollen des Frankieboy, den Dominik
Warta als halbblöden jungen Mann spielt, und Rudi und Rosi
(Heinz Keller und Patricia Rapp), die der Gruppe nur am Rand zugehören,
nicht sehr einleuchtend angelegt.
Das ist schade, denn in einer sonst stimmigen und einfühlsamen
Inszenierung ...
Rhein-Neckar-Zeitung
|
|